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Workshop zur Zukunft des VV Phönix Schwerte

Am Samstag, 15. Januar 2005 hatten sich ab 10.00 Uhr 35 Mitglieder des VV Phönix in der Cafeteria der Halle Nord-West zusammengefunden, um zu erfahren, wer macht was, wie und wofür im VVP und wie können Organisation und Verantwortlichkeiten in der Zukunft aussehen.

Vorsitzender Herbert Müller begrüsste zunächst einmal die Anwesenden und bedankte sich für das Engagement. In seinen einleitenden Worten machte er deutlich, dass die Mitglieder eines Vereins in der Regel gleiche Ziele/einen gleichen Zweck verfolgen. Der Zweck war allen schnell klar: Es geht darum, Volleyball in der Halle und im Sand spielen zu können, in Mannschaften und auch im Freitzeitbereich, für Damen, Herren und männliche/weibliche Jugend. Deutlich machte Herbert Müller, das ein Verein nach bestimmten Regeln funktioniert und die Sicherstellung der Rahmenbedingungen für den oben genannten Zweck eine wichtige Voraussetzung ist. Und gerade hier wurde deutlich, worauf es in der (nahen) Zukunft ankommt. Da es im Verein nur Mitglieder gibt und keine "Angestellten", müssen die Rahmenbedingungen auch durch die Mitglieder geschaffen werden (nicht etwa nur durch die Vorstandsmitglieder!!!). Wenn es mit dem VVP in der kommenden Saison erfolgreich weitergehen soll und nicht erhebliche "Streichungen in der Angebotspalette" erfolgen sollen, dann müssen sich viele (alle) aktiv an der Schaffung der Rahmenbedingungen beteiligen. Defizite und Probleme zeigte der Vorsitzende insbesondere in den Bereichen "Trainer/Betreuer", "Mitarbeit im Vorstand", "Instandhaltung/Wartung Geräte und "Organisation Beachanlage" auf. Gleichzeitig stellte er ein von einer Arbeitsgruppe erarbeitetes "neues Organisationskonzept" vor, das durch Vorschläge von Michael Hierweck ergänzt wurde. Einerseits soll die Vereinsführung gestrafft werden, andererseits ist es jedoch notwendig, das "Tagesgeschäft/Durchführung der Aktivitäten" auf deutlich mehr Schultern zu verteilen und die Mitglieder stärker in "Mitarbeit und Mitverantwortung" einzubeziehen. Zum Schluss brachte es dann Herbert Müller mit der entscheidenden Frage auf den Punkt: Wer ist bereit, in diesem Sinne zukünftig Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen? Erfreulich war, dass viele der anwesenden Mitglieder (es waren auch viele Jugendliche Mitglieder gekommen!) bereit waren, sich für den gemeinsamen Zweck und die gemeinsamen Ziele zu engagieren. Das reicht aber noch nicht aus!

In der nächsten Woche wird der Vorstand das vorgestellte Konzept beraten und voraussichtlich beschließen. Das Ergebnis wird dann in alle Gruppen und Mannschaften mit der Aufforderung hineingetragen, sich einzubringen und Mitglieder zu benennen, für die Bereiche und Aufgaben, wo es noch an "Mitmachern" fehlt.

Herbert Müller dankte nach vier Stunden intensiver Beratung und Diskussion allen, die mitgemacht haben und bat darum, die Situation und Probleme in den Mannschaften und Gruppen weiter zu diskutieren und für ein Engagement möglichst vieler Mitglieder zu werben. Dann wird der VVP auch in der kommenden Saison entsprechende Angebote vorhalten können und gemeinsames Volleyball spielen im VVP Spass machen.