Mit Spaß auf dem Feld und der Fahrt
Ralf Tinnefeld machte es am Sonntagabend hörbar Spaß, am Handy vom Spiel seines VV Phönix Schwerte zu berichten. 3:0 (22, 23, 17) hatten die Damen beim Oberliga-Dritten Hammer SC gewonnen. „Ein fettes Spiel“, freute sich Tinnefeld eher in der Sprache seiner jüngeren Spielerinnen, die ihrem Trainer mit einem Hupen zu verstehen gaben, dass sie sich nun endlich auf die Heimfahrt begeben wollten. Es wurde eine Party-Heimfahrt, wenn man den Klängen aus dem Hintergrund trauen durfte.
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Ralf Tinnefeld beklatschte den Erfolg |
Spaß hatten die Schwerter Volleyballerinnen schon vorher gehabt: auf dem Feld. „Das war der Schlüssel zum Erfolg“, glaubt Tinnefeld, der neben Caroline Knop und Miriam Lutz kurzfristig auch Saskia Peters ersetzen musste, die sich mit Rückenproblemen abmeldete. Anika Klotz ging dafür auf die Zuspieler-Position, Miriam Meyer und Corinna Itzenga spielten diagonal, auf eine Libera verzichtete der Trainer.
Das klappte nur zu Beginn nicht. Da lag der Gast mit 0:6 hinten. Vor allem die Annahme bereitete große Probleme. Entscheidend aber, wie die Spielerinnen darauf reagierten: Sie behielten den Kopf oben, motivierten einander. „Stück für Stück haben wir uns dann herangekämpft“, erzählt Tinnefeld. Auf 8:11, dann 15:17, schließlich 22:22. Am Ende unterlief beim Satzball ausgerechnet Hamm ein Annahmefehler – 1:0 nach Sätzen. Knapp auch der zweite Durchgang, in dem Phönix immer knapp führte – und auf 2:0 erhöhte. Deutlicher Satz Nummer drei, da Phönix jetzt endgültig druckvoll spielte und die Eigenfehlerquote gegen null tendierte.
Schon im Hinspiel hatte Schwerte gegen Hamm einen Sieg eingefahren (3:1). Nach einer guten Stunde im Rückspiel steht Phönix nach Punkten gleichauf mit dem Dritten Hamm. „Fett!“
Quelle: WR Schwerte von Florian Riesewieck
3:0 in Hamm - VV Phönix überrascht sich selbst
Hammer SC - VV Phönix Schwerte 0:3
(22:25, 23:25, 17:25)
Mit einem glatten 3:0-Erfolg nach einer Stunde Spielzeit beim Tabellendritten Hammer SC kehrte Volleyball-Oberligist VV Phönix Schwerte zurück. Da war selbst Trainer Ralf Tinnefeld etwas überrascht. Mit einem so klaren Sieg hatte auch er nicht gerechnet.
"Das war ein richtig fettes Spiel," freute sich Tinnefeld über die Leistung seiner Mannschaft. Immerhin musste er auf drei Spielerinnen (Knopp, Lutz und Peters) verzichten und somit improvisieren.
Und Phönix legte zudem einen klassischen Fehlstart hin. 0:6 hieß es, bevor sich das Team langsam in die Partie zurückkämpfte. Über 15:17 und 18:21 gelang beim 22:22 erstmals der Gleichstand. Mit zwei guten Aufschlägen ging der Satz noch mit 25:22 an Phönix.
"Gut angegriffen und flexibel agiert"
Im zweiten Satz lief es andersherum. Phönix führte mit 4:0, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Dennoch hatten die Ruhrstädterinnen am Ende mit 25:23 die Nase vorn.
"Wir haben recht gut angegriffen, flexibel agiert und den Gegner unter Druck gesetzt. Zudem blieb die Fehlerquote gering", war Tinnefeld rundum zufrieden. Im dritten Satz brannte nichts mehr an: 9:6, 14:10, 20:17 hießen die Zwischenstände. Und mit fünf Punkten in Folge war der Sieg unter Dach und Fach.
TEAM: Corinna Itzenga, Anika Klotz, Nadine Kowallik, Miriam Meyer, Eva Pollmann, Tanja Schulte, Tanja Szyrach, Mareike Kowitz.
Quelle: RN Schwerte von Jörg Krause
