Phönix-Damen halten trotz 0:3-Pleite die Klasse
Die gute Nachricht zuerst: Die Damen des VV Phönix Schwerte spielen auch in der nächsten Saison in der Oberliga. Das weniger Erfreuliche: Mit der glatten Dreisatzniederlage gegen Borbeck trugen die Schützlinge von Ralf Tinnefeld selbst am Samstag nichts zu diesem Klassenerhalt bei.
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Alexandra Mielke verlor mit dem VV Phönix zwar 0:3, hält aber die Klasse. Foto: Bernd Paulitschke |
Weil Minden/Hausberge auch verlor, können die Schwerterinnen am letzten Spieltag jedoch nicht mehr auf einen Relegationsplatz abrutschen. "Irgendwie ist in den letzten drei Spielen der Wurm drin. Die Sicherheit ist verloren gegangen", stellte Trainer Tinnefeld ernüchtert fest.
Vor allem im ersten Satz wollte den Schwerterinnen so ziemlich gar nichts gelingen. Über 2:9 gerieten sie mit 6:18 in Rückstand und hatten am Satzende nur zehn Punkte auf ihrem Konto. "Die Annahme war unser großes Problem", erkannte Trainer Tinnefeld. Auch im zweiten Satz lag Borbeck ständig in Führung, doch im Gegensatz zum ersten Durchgang blieb Phönix halbwegs auf Tuchfühlung. Beim 18:18 war noch alles offen, doch letztlich ging auch dieser Satz mit 21:25 verloren.
Enttäuschung hält sich in Grenzen
Ähnlich dann der dritte Durchgang: Wieder gingen die Essenerinnen in Führung, wieder ließ sich der VV Phönix nicht abschütteln, doch wieder gelang es ihm nicht, das Ruder herumzureißen.
So stand unter dem Strich nach gut einer Stunde Spielzeit eine unerwartet glatte Niederlage. Und trotzdem hielt sich die Enttäuschung im Schwerter Lager in Grenzen, schließlich ist der Klassenerhalt einen Spieltag vor Toresschluss perfekt, und die nervenaufreibende Relegation bleibt Ralf Tinnefeld und seinen Spielerinnen erspart.
TEAM : Christine Bäker, Anika Klotz, Caroline Knop, Miriam Lutz, Miriam Meyer, Alexandra Mielke, Eva Pollmann, Tanja Szyrach, Nadine Kowallik, Tanja Schulte.
Quelle: RN Schwerte von Michael Dötsch
Phönix verliert und sichert die Klasse
Eine deutliche 0:3 (10:25, 21:25, 22:25)-Niederlage mussten die Damen des VV Phönix Schwerte am Samstagabend in der Sporthalle Nord-West einstecken. Trotz der Niederlage ist die Klasse nun auch rein rechnerisch gesichert, da die Konkurrenz ebenfalls patzte.
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Ralf Tinnefeld musste die dritte Niederlage in Serie mit anschauen. Foto: Bodo Kürbs |
Die Schwerterinnen wollten nach zuletzt zwei Niederlagen am Stück mit einem Sieg endgültig die Klasse aus eigener Kraft sichern, doch schon der Start verriet nichts Gutes. Enorm schnell geriet die Mannschaft von Trainer Ralf Tinnefeld mit 0:5 in Rückstand und fand im ersten Satz zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel. Die Gäste spielten stark auf und zwangen die VVP-Damen zu Fehlern, vor allem die Unkonzentriertheit in der Ballannahme auf Seiten der Tinnefeld-Schützlinge fiel, wie schon in den letzten Spielen, auf. Die Essenerinnen, mit nur zwei Niederlagen in der Rückrunde, waren mit breiter Brust angereist und zeigten die Stärke auch auf dem Feld. Im ersten Satz wurde der VVP förmlich überrollt (10:25) und im zweiten Satz konnte es nur besser werden.
Doch auch im Folgenden bot sich den Zuschauern zunächst das gleiche Bild. Die Gäste spielten sich erneut eine schnelle Führung heraus, welche sie bis zum Ende nicht mehr abgeben sollten (0:4). Die Phönix-Damen schienen sich allerdings ein wenig rehabilitiert zu haben und konnten dem Gegner phasenweise Paroli bieten. Beim Stand von 20:20 hätte das Spiel kippen können, aber Essen-Borbeck zeigte einfach die besseren Nerven und setzte sich letztendlich noch entscheidend ab, so dass der erste Satzball ins Schwarze traf (21:25).
Kein gleiches Niveau
Der Siegeswillen war auf Seiten der Heimmannschaft nicht so zu spüren, wie auf der Gegenseite, so dass die beiden Teams an diesem Abend nicht wirklich auf einem gleichen Niveau spielten.
Denn auch in Satz drei verschlief man die Anfangsphase wieder vollends und Essen ging, wie schon zuvor, schnell in Führung (0:5). Die Schwerterinnen kämpften jetzt noch einmal verbissen um den ersten Satzgewinn und gingen im dritten Satz auch zum ersten Mal in diesem Match in Front (10:9), jedoch hatten die Damen vom VCE immer eine Antwort parat und drehten das Spiel schnell wieder zu ihren Gunsten. Die Schlussphase bot spielerisch noch einmal einige schöne Ballwechsel, das bessere Ende hatte der SC Essen-Borbeck aber dann für sich, als man , wie schon im zweiten Satz, kurz vor Ende die entscheidenden Punkte einfahren konnte (22:25).
Dritte Niederlage in Serie
Ingesamt ist die dritte Niederlage in Serie verdient, hatten die Gäste den Schwerterinnen doch einfach den unbedingten Siegeswillen und die Konzentration voraus. Den Klassenerhalt sicherte man sich trotzdem.
Quelle: WR Schwerte von Maximilian Tillmann
Das sagt der Trainer:
„Wir haben heute einfach nie ins Spiel gefunden und verdient verloren. Sicherlich habe ich in Sachen Wechseln heute etwas unglücklich agiert, das nehme ich auch ganz auf meine Kappe. Ansonsten hat es einfach nicht gereicht, der Gegner war stark und wir haben durch eigene Fehler wichtige Punkte verschenkt. Vor allem die Annahme scheint momentan ein Problem zu sein. Wir arbeiten daran und dann kommt der Erfolg auch wieder zurück.”

