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VV Phönix stellt Weichen für die Zukunft

Runderneuert präsentieren sich die Oberliga-Volleyballerinnen des VV Phönix Schwerte in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Vom letztjährigen 11-köpfigen Kader sind sieben Spielerinnen übrig geblieben, fünf Neuzugänge und eine Spielerin aus der eigenen Landesliga-Reserve hinzugekommen. Die Verantwortlichen haben das Aufgebot allerdings nicht nur quantitativ, sondern auch immens qualitativ verbessert.



Alt und neue Gesichter des VV Phönix (v. l.): Gunnar Schäfer, Carmen Wolff, Kira Schäfer, Magdalena Stolz, Lena Sauerländer, Ralf Tinefeld und Andreas Hruschka.

„Wir sind gut aufgestellt“, versichert Trainer Ralf Tinnefeld und freut sich, so früh wie selten zuvor die personellen Planungen abschließen zu können: „Damit geht es uns wesentlich besser als vielen anderen Vereinen, die noch auf der Suche nach neuen Spielerinnen sind.“

Nicht mehr dabei sind künftig Alexandra Mielke und Corinna Itzenga, die Ende August, Anfang September Nachwuchs erwarten und eine Babypause einlegen. Caroline Knop bleibt zwar beim VVP und trainiert weiter mit, ist jedoch beruflich so stark eingespannt, dass sie vorerst nicht mehr spielen wird. Saskia Peters hingegen vollzieht im August einen Standortwechsel Sommer von Schwerte nach Wuppertal.

Die Lücken wurden schon im Mai geschlossen, seitdem befinden sich die Volleyballerinnen schon wieder im Training. Aus der eigenen Reserve rückt Carmen Wolff nach, eine 23-jährige Mittelblockerin. Vom Verbandsliga-Nachbarn TV Hörde kommen die erst 16-jährige Kira Schäfer, die aus der Jugend des VC Schwerte stammt und als Riesentalent gilt, sowie Lena Sauerländer (22), die Außen sowie Diagonal einsetzbar ist. Sauerländer spielte vorher ebenfalls beim Lokalrivalen des VV Phönix und schnupperte dort bereits Zweitligaluft. Beide wohnen in der Ruhrstadt.

Ein Trio vom letztjährigen Liga-Rivalen Iserlohn Panthers komplettiert schließlich den Schwerter Kader. Zuspielerin Magdalena Stolz (24), Mittelblockerin Anja Kempny (20) und Außenangreiferin Lisa Schulze-Schmale (20) weisen allesamt Regionalliga-Erfahrung auf und zählten wie auch Sauerländer und Schäfer in Hörde zu den Leistungsträgerinnen ihres Teams.

Medizinische Betreuung durch Mannschaftsarzt

Aber nicht nur der Kader wurde verstärkt, auch Ralf Tinnefeld holte sich Unterstützung. Er bildet künftig mit dem Hörder Volleyballass und Kiras Vater Gunnar Schäfer ein gleichberechtigtes Trainerduo. „Mit zwei Leuten ist man immer flexibler“, sagt Tinnefeld: „Es bleibt nicht nur alles an einem hängen. Es steckt ja auch ein gewisser Aufwand dahinter. Wenn man sich die Aufgaben teilen kann, ist das schon gut.“ Zudem verfüge Gunnar Schäfer über viel Erfahrung, habe als Trainer in Hörde und beim VC Schwerte gearbeitet. „Vier Augen sehen immer mehr als zwei“, fügt Tinnefeld noch hinzu.

Mehr Professionalität gibt es nicht nur im Trainingsbereich, sondern auch in der medizinischen Betreuung. Der Schwerter Orthopäde Dr. Andreas Hruschka steht den Volleyballerinnen als Mannschaftsarzt zur Verfügung.

Der VV Phönix ist also bestens gerüstet für die kommende Saison und zählt von Papier her zweifellos zu den Mitfavoriten um den Titel. „Wir sollten bestimmt nicht schlechter abschneiden als im Vorjahr, als wir punktgleich mit dem Tabellendritten auf Platz fünf eingelaufen sind“, sagt Tinnefeld: „Von der individuellen Klasse sind wir sicherlich stärker geworden, aber jetzt kommt es darauf an, wie schnell die Mannschaft sich einspielt und der Feinschliff erfolgt.“

Dazu bleibt dem Trainerduo noch ausreichend Zeit. Die Saison beginnt erst am 2. Oktober. Fit sollten die Spielerinnen dann allemal sein. „Wir haben schon einiges im Kraft- und Athletikbereich gemacht“, berichtet Tinnefeld. In den Sommerferien sollen Beachvolleyball oder auch Aqua-Jogging im Elsebad für Abwechslung sorgen, denn wegen der Grundreinigung ist die Sporthalle Nordwest in den nächsten vier Wochen geschlossen.

Mittelfristiges Ziel ist Regionalliga

Mittelfristiges Ziel des VV Phönix ist der Aufstieg in die Regionalliga. Nach der kommenden Saison soll eine dritte Liga eingeführt werden, „die“, so Tinnefeld, „zwischen der jetzigen Regional- und 2. Bundesliga geschaltet wird“. Aller Voraussicht nach gibt es dann einen vermehrten Aufstieg in die Regionalliga, die an Stelle der Oberliga, die als fünfte Liga also um eine Stufe abgewertet wird, rückt. „Aber das ist noch Zukunftsmusik und bis dahin ein ganz weiter Weg“, konzentriert sich Tinnefeld zunächst auf die kommende Spielzeit: „Vieles ist möglich. Wir haben eine gute Truppe, aber alles hängt vom Start ab.“

Quelle: WR Schwerte von Helmut Muschiol

Frischer Wind beim VV Phönix

Bei der klassenhöchsten Volleyballmannschaft der Stadt tut sich was: Jedenfalls deuten die personellen Veränderungen darauf hin, dass die Oberliga-Frauen des VV Phönix Schwerte deutlich ambitionierter in die Saison 2011/12 gehen werden als in den Jahren zuvor. Das fängt mit dem Trainerposten an.



Freuen sich auf die neue Oberliga-Saison mit dem VV Phönix Schwerte (v.li.): Trainer Gunnar Schäfer, die Neuzugänge Carmen Wolff, Kira Schäfer, Magdalena Stolz, Lena Sauerländer, Trainer Ralf Tinnefeld und Sportarzt Andreas Hruschka. (Klicken zum Vergrößern) (Foto: Bernd Paulitschke)

Ralf Tinnefeld, der die Mannschaft seit einer „halben Ewigkeit“ trainiert, ist und bleibt zwar der Coach, doch er erhält Unterstützung von Gunnar Schäfer. „Wir werden als gleichberechtigtes Trainergespann fungieren. Ich finde diese Lösung sehr gut“, freut sich Tinnefeld darüber, nicht mehr die alleinige Trainerlast zu tragen.

Schäfer ist in Schwerte beileibe kein Unbekannter und ist es auch für einige Spielerinnen des Phönix-Teams nicht. Schäfers letzte Trainerstation im Schwerter Raum war die damalige zweite Mannschaft des VC Schwerte 02, die er 2005 seinerzeit in die Oberliga führte – mit den Spielerinnen Nadine Kowallik, Miriam Lutz und Anika Klotz. In der letzten Saison war Schäfer beim TV Hörde der Co-Trainer an der Seite von Tom Misikowski.

Vier Spielerinnen verlassen das Team

Veränderungen beim VV Phönix gibt´s aber nicht nur auf der Trainerbank. Vier Spielerinnen der Vorsaison sind nicht mehr dabei, auf der anderen Seite gibt es sechs Neuzugänge.

Der Reihe nach: Saskia Peters zieht nach Wuppertal und zählt ebenso nicht mehr zum Kader wie die beruflich stark eingespannte Caroline Knop, die nur noch sporadisch trainieren wird. Und dann sind da noch Alexandra Mielke und Corinna Itzenga, die beide Mutterfreuden entgegensehen.

Neuzugänge aus den eigenen Reihen

So viel zu den Abgängen, die aber durch ein halbes Dutzend neuer Gesichter mehr als kompensiert werden dürften. Mit Kira Schäfer (16), Tochter des neuen Trainers, und Lena Sauerländer (22) kehren zwei Schwerterinnen an ihre alte Wirkungsstätte zurück, die in der letzten Saison für den TV Hörde in der Verbandsliga am Ball waren.

Jeweils vom letztjährigen Liga-Konkurrenten TuS Iserlohn kommen Zuspielerin Magdalena Stolz (24), Mittelblockerin Anja Kempny (20) und Außenangreiferin Lisa Schulte-Schmale (20). Letztgenannte sammelte vor ihrer Iserlohner Zeit auch schon Regionalliga-Erfahrung beim RC Sorpesee. Und der letzte Neuzugang kommt aus den eigenen Reihen: Mittelblockerin Carmen Wolff (23) rückt aus der zweiten Mannschaft auf.

Nicht auf der faulen Haut

So verfügt das Schwerter Trainergespann über einen 13-köpfigen Kader, mit dem schon jetzt ein Tabellenplatz im vorderen Bereich als Ziel ausgegeben werden kann. „Mit dieser Mannschaft sollten wir auf keinen Fall schlechter abschneiden als letzte Saison“, sagt Ralf Tinnefeld.

Erst recht nicht, weil der Trainingsaufwand von zwei auf drei wöchentliche Einheiten erhöht werden soll und es künftig auch eine verbesserte medizinische Betreuung des Teams in Person des Sportarztes Andreas Hruschka geben wird. Auf der faulen Haut liegen die Phönix-Spielerinnen übrigens schon lange nicht mehr. „Wir haben schon im Mai wieder mit dem Training im Kraft- und Athletikbereich angefangen“, verrät Trainer Tinnefeld.

Nach und nach kommen dann auch volleyballspezifische Inhalte hinzu, um am ersten Oktober-Wochenende gerüstet in die Saison zu gehen. „Es ist sicherlich eine schöne Aufgabe, diese neue Truppe zusammen zu basteln und aus ihr eine Einheit zu formen“, sagt Ralf Tinnefeld voller Tatendrang. Die neue Ära des VV Phönix kann beginnen.

Quelle: RN Schwerte von Michael Dötsch

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18.Spieltag (09.04.11)
17.Spieltag (2.,3.4.11)
Vorbericht
2.Herren
1.Damen